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Halloweens Ende (Part V) Finale

Er bemerkt die Augen eines strebenden Jungen, vollkommen besessen. Der Junge öffnet seinen Mund, aber es kommen nicht die seinen Worte heraus: „Barachiel … Glaubst du wirklich, dass du das überleben wirst? Du bist so naiv! Du dienst einem Gott, einem Gott der uns alle verlassen hat. Dieser erbärmliche Akt deines Heldentums wird das was kommen wird, nicht ändern.

Stöhnend tastet er sich an sein Schienbein und bemerkt, dass er bereits zuviel Blut verliert. Der Schütze hat knapp sein Bein nicht verfehlt. Jedoch hat er nur genug Macht sich selbst zu heilen, aber das könnte zu riskant sein.

Seine Augen und Hände beginnen zu leuchten, als er sie über seine Wunde haltet. Sich besser fühlend, überlegt er sich zu welchen Hafen er gehen solle. Da das Risiko zu Fliegen zu hoch ist, gibt es noch kaum Möglichkeiten. Jedoch einer ist ganz in der nähe des großen Platzes, das ist die einzige Chance.

„Lucifer, die Zeit ist gekommen, dass deine Handlungen verurteilt werden. Ich bin erst nur der Anfang.“ sagt Barachiel.

„Ich war einst wie du, ein Engel. Gib mir das Mädchen und komm zu mir. Verehre mich und dein Leben wird herrlich sein.“ erwidert Lucifer.

Barachiel verzieht eine Augenbraue und knurrt: „Du bist nicht wie ich und ich suche keinen Ruhm!“

„Dann stirb.“

Als er aufblickt, sieht er, dass sie beide unter einem grellen Licht hocken. Die Bewaffneten haben entweder keine Munition mehr oder wissen, dass er nicht so einfach zu erschießen ist. Das stampfen der Stiefel von drei Männern ist zu hören, aus Reflex erhebt er sich, hält aber immer noch seinen rechten Flügel, schützend über Marys Körper.

Einer von den Männern stürmt auf ihn los und versucht Barachiel niederzuschlagen. Er erhebt gelassen seinen linken Flügel und blockiert den Schlag mit einem klirrenden Zusammenstoß. Mit einer Schwungvollen Drehung köpft er den Mann und schleudert dessen Schwert ins Licht hoch. Noch ehe ein weiterer Mann sich Mary nähert, führt Barachiel eine elegante Pirouette aus und spaltet den Mann in zwei..

Schneller als die Bewaffneten laufen können, packt er einen Mann am Hals und schleudert diesen in die Richtung eines anderen, ihre Körper kollidieren mit einem knirschen und splittern der Knochen.

Er sieht sich um, um zu begreifen, dass sich keine weitere Schützen mehr nähern. Jedoch beginnen die Dutzenden Leichen um ihn herum sich zu bewegen, knurrend und stöhnend, als wären sie Tiere.

Und die Toten werden auf der Erde wandeln.

Dann war es wahr, die Reiche haben sich bereits vereinigt und Dämonen würden bald die Länder beherrschen.

Der besessene Junge war bereits Tod, aber sein abscheuliches Lächeln bewegt sich. „Es ist zu spät für euch. Wie fühlst du dich, wenn all seine Kinder tot sind?“

„Nicht wenn ich helfen kann!“

Er zieht Mary hoch und hält sie fest an seinen Körper. Mit einem gewaltigen Flügelschlag erhebt sich Barachiel in die Lüfte. Keine Kugeln und er begreift auch warum. Lucifer denkt, er habe bereits gewonnen und die Welt gehöre ihm. Es obliegt keiner Bedeutung, einen Erzengel zu bekämpfen wenn das Ende der Tage gekommen ist.

Mary beginnt zu schluchzen. Tröstend legt er seinen Arm um ihre Schulter. Jede Straße ist übersät mit Leichen und Untoten, die über Blutverschmierte Straßen wandeln. Mary kann das Elend nicht mehr länger ertragen und wendet sich ab. Barachiel fliegt währenddessen weiter zum Kangaroo Point Cliff.

Das Mondlicht spiegelt sich in einer Goldstatue vor ihnen und als er darauf zurast, sieht er die lange Linie der Eurocopter-Tiger, die unter ihm in einer klassischen V-Formation fliegen. Als die Masse der Untoten geradewegs auf die Story Bridge unterwegs sind, feuern die meisten Chopper jeweils zwei Höllenfeuerraketen der AGM-114 auf die tragenden Bauteile der Brücke, während vier von ihnen mit ihrer GIAT 30 auf die Untoten feuern.

Als eine Staffel von Super-Hornets über die Köpfe der beiden fliegen, versucht Barachiel sein Gleichgewicht zu behalten. Sie beobachten wie in der Ferne die Pacific Motorway Brücke mit AGM-65 zerbombt wird. Große Betonklötze fallen in den Fluss und folglich lösen diese enorme Wasserkaskaden aus. Ein CityCat-Passagier-Luftkissenboot wurde unter den Wracks erschlagen.

„Der Krieg hat bereist begonnen.“

Marys Stimme erhebt sich. „Heilige Scheiße! Die Welt ist verrückt geworden.“

„Mach dir keine Sorgen, du bist sicher und ich werde dich beschützen.“

Eine Explosion nach der anderen. Die Stadt wird in alle Einzelteile zerbombt. Für einen kurzen Moment glaubt er, dass die Menschen den Krieg für sich gewinnen. Kampfflotten ziehen durch die Lüfte und schießen auf alles was sich bewegt. Die Untoten wandeln weiterhin durch die ehemaligen Straßen. Sie würden aber niemals Lucifers Dämonen angreifen, nur Menschen.

„Warum hast du mich gerettet und alle anderen sterben lassen? Was macht mich so besonders?“

Barachiel sieht ihr in die Augen und erhebt überrascht seine Augenbraue. „Das weist du nicht?“

Sie schüttelt ihren Kopf und Barachiel erkennt das es ihr Ernst sei. Er legt eine Hand auf ihren Bauch.

„Du trägst seinen Sohn. Jesus wird noch einmal durch diese Länder gehen und ihr werdet den Krieg gegen Lucifer führen. Du spielst eine große Rolle. Der ganze Wahnsinn muss ein Ende haben und deshalb habe ich dich gerettet.“

Ihre Augen weiten sich, als er auf die Kirche vor ihnen zusteuert.

„Was?“ Aber das ist unmöglich. Ich habe noch nie mit einem Mann geschlafen. Ich kann nicht schwanger sein..“

„Sorge dich nicht. Es wird sich alles ergeben.“

„Ich hätte es dort auf dem Schlachtfeld nicht überlebt. Danke, dass du mich gerettet hast. Aber das ist jetzt ein bisschen zuviel für mich“, sagte Mary.

„Ich weiß und du bist willkommen. Du wirst weit mehr Leben retten in den laufenden Jahren.“

Ihre Reflexion schwankt weit unter ihnen, auf den trüben Gewässer des Brisbane River. Als er sich der Kirche näherte, können sie schon eine große Reihe von Männern ausmachen. Spezialeinsatzkommandos aller Art sind vertreten. Sie sind nicht überrascht, ihn zu sehen, als er vor ihnen landet und seine Flügel faltet.

„Willkommen, Barachiel. Wir haben euch bereits erwartet. Mary, komm mit uns!“

Er zieht eine 9mm Glock heraus und gab sie ihr. „Weist du, wie man eine Pistole benutzt?“

Mary grinst, schiebt den Sicherheitsschalter und lädt das Magazin. Die Münder der Männer fallen zu Boden, beim Anblick einer Frau mit einer Waffe. „Ich habe halt einiges aufgeschnappt.“

Sie nähert sich Barachiel und legt einen Kuss auf seine Wange. „Du brauchst dich nicht mehr um mich kümmern.“

„Der Krieg um die Erde ist gekommen, früher als wir es erwarteten. Ich muss gehen, aber ich werde wiederkommen“

Der Mann tretet zu Barachiel hervor und streckt ihm seine Hand entgegen. Barachiel nimmt sie verdutzt und schüttelt sie wärmstens. Nun versteht er auch diese Sitte, so seltsam sie auch scheint.

„Wir haben uns schon lange darauf vorbereitet und fragten uns, wann die Apokalypse kommen würde… wir haben immer unseren Glauben bewahrt.“

„Und was ist mit den Leuten dieser Kirche?“ fragt Barachiel.

„Sie verstehen und mit Mary und du stehst hier. Sie werden wissen, dass ihr Glaube gut gedient wurde. Wir haben ein Netzwerk in jeder Stadt auf der ganzen Welt. Lucifer wird alle Hände voll zu tun haben.“

Barachiel nickt und legt eine sanfte Hand auf den Arm des Mannes. Als er im Begriff ist zu sprechen, blicken alle in Richtung der Schreie der Horden von Menschen, die sich entlang der Kangaroo Point Cliffs Wände aufgereiht haben. Barachiel nähert sich den Wänden und sieht den Schwarm von Untoten, die über den Brisbane River laufen, so als wäre er nicht da.

Die Soldaten der Kirche werfen Granaten und Bomben nach unten und als schließlich die letzte explodiert, beginnt auch schon der Kugelhagel und ein Zombie nach dem anderen wird niedergemetzelt.

„Scheiße, ich bin raus!“ brüllt der nächste Soldat. Ein anderer klopft das nächste Magazin in seine AK-47. Ein Soldat an der Spitze brüllt: „Geht alle weg von hier! Sucht euch eine sichere Zuflucht!“

„Unser Chancen stehen doch gut, los lasst die Menge vernichten un dorthin schicken woher sie kamen!“ schrie Mary und schießt mit ihrer Glock einen Kopf nach den anderen weg.

Die Männer der Kirche gewinnen noch mehr an Motivation. Barachiel möchte helfen, aber er weiß das es beinahe vorbei ist. Er bemerkt das Mary nun wirklich keinen Schutz mehr benötige und es ihm gelungen ist.

„Wir brauchen Verstärkung!“ schreit einer der Männer in ein Radio. Eine gedämpfte Stimme meldet: „Roger Echo One out, halten sie ihre Position!“

Barachiel hört noch einmal die Stimme in seinen Gedanken. „Du hast es gut gemacht, mein Kind. Sie wird alle retten und wir werden genau hinsehen. Es ist an der Zeit für dich nach Hause zu kommen.“

Er hebt seinen Arme und mit einem weißen, hellen, strahlenden Blitz verschwindet er von der Erde.

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