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44 Tage in der Hölle – Die Geschichte von Junko Furuta

Diese Geschichte ist eine erschreckend grauenhafte Geschichte. Alle Morde sind schrecklich, aber der Mord an Junko Furuta hebt sie auf eine ganz andere Ebene des Schreckens. Die Qualen, die Junko erdulden musste, bevor ihr Leben ausgelöscht wurde, waren unglaublich grausam. Es ist die Art von Verbrechen, die einen sich fragen lässt, wie es so brutale Menschen geben kann.

Junko Furuta war ein 16-jähriges japanisches Mädchen, das 44 Tage lang Vergewaltigung und Folter erlebte, bevor sie am 22. November 1989 in den Händen ihrer Entführer starb. Der Fall Junko Furuta, der in ganz Japan als „in Beton eingehülltes Highschool-Mädchen“ bekannt, erregte landesweit Aufmerksamkeit wegen der schieren Brutalität, die das Mädchen erdulden musste, bevor der Tod sie fand.

Am 25. November 1988, als Junko mit dem Fahrrad von ihrem Baito (Teilzeitjob) nach Hause fuhr, wurde sie von einem Jungen angegriffen. Junko fiel von ihrem Fahrrad, als der Junge weglief, tauchte Hiroshi Miyano „zufällig“ auf,  um ihr zu helfen. Miyano bot ihr an, sie nach Hause zu begleiten. Die ahnungslose Junko nahm das Angebot an. Sie wusste nicht, dass Miyano und drei andere Freunde aus der Highschool den Plan hattem, sie zu fangen.

Die vier Jungen, die für die Gefangennahme und anschließende Folter von Junko Furuta verantwortlich waren, sind Hiroshi Miyano, Nobuharu Minato, Kamisaku Jo und Yasushi Watanabe.

Die Eltern von Nobuharu Minato, in dessen Haus Junko Furuta festgehalten wurde, statteten ihrem Sohn bei einigen Gelegenheiten einen Besuch ab, aber unter Androhung von verstärkter Gewalt gegen sie wurde Junko aufgefordert, so zu tun, als sei sie die Freundin eines der Jungen. Doch selbst als sich herausstellte, dass sie sich als Gefangene im Haus befand, taten die Eltern aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen von Hiroshi Miyano, von dem bekannt war, dass er Verbindungen zur Yakuza hatte, nichts.

Junkos Folter ging weiter: Sie urinierten auf sie, hängten sie an die Decke & benutzten sie als Sandsack, zerdrückten ihren Magen mit Hanteln, schlugen ihr Gesicht gegen den Zementboden, schlugen sie mit Golfschlägern & Eisenstangen, zwangen sie, lebende Kakerlaken zu essen und ihren eigenen Urin zu trinken, ließen sie im kalten Winter auf dem Balkon schlafen, steckten sie stundenlang in eine Gefriertruhe und drehten ihr mit einer Zange einen ihrer Brustwarzen ab.

20 Tage nach ihrer Folter gelang es Junko, eine Notrufnummer zu wählen, aber die Jungen entrissen ihr das Telefon und legten auf, bevor Junko etwas sagen konnte. Zur Strafe gossen sie Feuerzeugbenzin auf Junkos Beine und Füße, um sie in Brand zu setzen, verbrannten ihre Augenlider mit Feuerzeugen und heißem Wachs und schlugen ihr die Finger ein.

Eines Tages fühlte sich ein Junge, der an einer der Vergewaltigung teilgenommen hatte, schuldig und erzählte seinen Eltern, was sie getan hatten. Seine Eltern riefen die Polizei und schickten sie zum Haushalt der Minato. Als die Polizei eintraf, verhielten sich die Minatos überrascht und sagten, sie hätten keine Ahnung, wovon sie sprachen. Die Minatos gingen sogar so weit, sie in einem Trick sogar ins Haus einzuladen, um zu zeigen, dass sie nichts zu verbergen hätten.

Törichterweise entschieden die Polizisten, dass es wahr sein müsse, dass die Minatos schuldlos waren, wenn sie sie hereinbaten, und so verließen sie das Haus, ohne überhaupt nach Junko zu suchen. Wer weiß, ob Junko ihre Tortur überlebt hätte, wenn sie einfach hineingegangen wären und die Situation angemessen überprüft hätten.

Am 4. Januar 1989 forderten die Jungen Junko zu einem Mahjong-Spiel heraus. Selbst in ihrem Zustand besiegte Junko die Jungen, was sie in Rage brachte. Sie übergossen sie mit Benzin und steckten sie erneut in Brand. Junko bekam krampfartige Anfälle, von denen die Jungen dachten, sie täuschte dies vor. Wenige Stunden später starb sie.

Um Junkos Leiche loszuwerden, legten die Jungen ihre Leiche in ein 44-Gallonen-Fass, füllten es mit Zement und warfen es in Tokio weg. Erst etwa ein Jahr später haben die Behörden Junko ausfindig gemacht. Eines Tages, als sie Miyano zu einem anderen Mädchen befragten, dachte Miyano, sie hätten Beweise über Junko und gestand, was sie ihr vorzeitig angetan hatten.

Da die Jungen für japanische Verhältnisse minderjährig waren (Hiroshi, 18; Jo, 18; Nobuharu, 16; Watanabe, 17), wurden sie schockierenderweise milde bestraft. Miyano erhielt eine Strafe von zwanzig Jahren, andere nur sieben. Inzwischen sind alle vier Jungen aus dem Gefängnis entlassen worden und haben nicht bewiesen, dass sie ihr Leben geändert haben.

Von dem Geld, das die Eheleute Minato an die Familie von Junko Furuta überweisen sollten (425.000 Dollar in Form von Restaurationen), gingen tatsächlich null Cent an die Familie Furuta. Die Minatos gaben das Geld aus dem Verkauf ihres Hauses schließlich an  Nobuharu, Watanabe und Jo, als sie aus dem Gefängnis entlassen wurden.

Die Männer benutzten das Geld zum Feiern. Miyano war zu diesem Zeitpunkt noch immer im Gefängnis, und seine Mutter scheute keine Mühen, Junkos Grab zu schänden. Mit unvorstellbarer Dreistigkeit machte Miyanos Mutter Junko dafür verantwortlich, dass ihr Sohn im Gefängnis saß.

SchattenZirkus

Hallo! Mein Name ist Ali , 22 Jahre alt und wohne in Deutschland. Ich bin der Gründer des SchattenZirkus. Wenn man meinen Charakter beschreiben soll, würde ich sagen : Verrückt oder Psychopathisch. Ich freue mich das ihr hierher gefunden habt.

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