AllgemeinFakten

Alte afrikanische Droge gegen die Drogensucht

Tabernanthe Iboga

 

Die wirksamen Bestandteile von Iboga (Wurzel) wurden und werden von Ureinwohnern aus spirituellen Gründen verwendet. Man glaubt unter Einfluss dieser Substanz, Kontakt mit Geistern und Ahnen aufnehmen zu können.

Familie: Hundsgiftgewächse

Vorkommen: tropische Wälder Afrikas

Beschreibung: Strauch der bis zu 1-2m hoch werden kann. Kleine Laubblätter, glänzend, Blüten weiß-rosa, bildet olivegroße, orange Früchte.

Inhaltsstoffe: Der Hauptwirkstoff Ibogain ist in der inneren Wurzelrinde zu finden , insgesamt enthält diese Schicht 24 psychoaktive Indol-Alkaloide.

Wirkung: Kleinere Dosen wirken stimulierend und aphrodisierend, während größere Dosen Visionen auslösen, das heißt lebhafte Wachträume bei geschloßenen Augen. Ibogain wird eine suchtunterbrechende Wirkung zugeschrieben, wobei nicht bekannt ist, was genau diese Wirkung auslöst. Ibogain wird auch als „suchtheilendes Wundermittel“ bezeichnet, welches vor allem die Opiatrezeptoren befreit. Andererseits gibt es Berichte von Konsumenten, die über mehrere Stunden und/oder Tage einen andauernden visionären Zustand erlebten (ähnlich einer sehr starken LSD-Wirkung), der als Befreiung von inneren Ängsten und psychischen Ursachen für Opiatsucht empfunden wurde. In Ländern wie (z.B. Kanada) werden Opiatkonsumenten mit Ibogain behandelt .Es ist sehr wichtig, dass die Behandlung unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird. Auch andere Süchte können erfolgreich mit Ibogain therapiert werden wie z.B. Alkohol, Nikotin und Methamphetamin. In Deutschland ist Ibogain nicht als Medikament anerkannt.

Nebenwirkungen: Lähmung, Atemdepression, Vergiftungserscheinungen, die bis zum Tod führen können

 

 

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